Splatter-Kino mit spritzenden Kunstblut-Fontänen, durch die Luft fliegenden Gliedmaßen und einer kleinen Dosis Fantasy-Grusel liefert der indonesische Regisseur Edwin.
2012 mit „Postcards from Zoo“ noch im Wettbewerb um die Goldenen Bären, fand er mit seinem neuen Film „Monster Pabrik Rambut (internationaler Titel: Sleep no more)“ in der 2026er-Festivalausgabe seinen Nischenplatz in der Berlinale Special Midnight-Reihe.
Zwei Mädchen kämpfen gegen den Dämon an, der eine Fabrik fest im Griff hat und die Arbeiter zwingt, buchstäblich bis zum Umfallen zu schuften. Plakativ sind Kritik an kapitalistischer und kolonialer Ausbeutung in den Splatter-Plot eingebaut. Fans des Genres mögen ihre Freude daran haben, darüber hinaus ist der Film nicht bemerkenswert.
Bild: Palari Films 2026