T-Boy on Grindr

Als Mulitalent entpuppt sich der deutsch-portugiesische Performer João d’Orey. Er hält nicht nur den angekündigten autofiktionalen Monolog über die Schwierigkeiten eines Trans-Manns, auf der cis-dominierten Dating-Plattform Grindr zu bestehen, sondern tanzt, singt, rappt, flirtet mit dem Publikum und bezaubert mit einer eindrucksvollen Solo-Show.

Schon 2023 erarbeitete er gemeinsam mit Ernst Busch-Absolventin Malaya Stern Takeda eine erste Fassung, die im Theater unterm Dach Premiere hatte. Im vergangenen Juni boten sie im Gorki-Studio anlässlich der traditionellen Queer Week eine überarbeitete Version.

Damals stand auf der Kippe, ob der „T-Boy on Grindr“ nach nur zwei Vorstellungen in Shermin Langhoffs letzter Spielzeit noch mal zurückkehren würde. Tatsächlich gab es seit kurz vor Weihnachten ein paar Wiederaufnahme-Vorstellungen, weitere Termine sind für Februar 2026 angekündigt.

„T-Boy on Grindr“ ist unterhaltsam-nachdenkliches, sehr witziges und ebenso politisches auto-fiktionales, queeres Performance-Theater, das hervorragend zum Gorki-Stil passt.

Bild: Ute Langkafel MAIFOTO

 

 

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