Ivan & Hadoum

Eine Transgender-Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseitern erzählt der Trans-Mann Ian de la Rosa: der Trans-Mann Ivan (Silver Chicón) und die marokkanische Migrantin Hadoum (Herminia Loh) kennen sich seit Schulzeiten ud nähern sich zärtlich an, als sie in einer Gewächshausanlage arbeiten.

Der ehrgeizige Ivan möchte zum Schichtleiter aufsteigen, doch dem steht eine Affäre mit Hadoum im Weg, da sie immer wieder für Unruhe unter den Arbeiterinnen sorgt. Gelungen sind die intimen Momente des Paares am Strand, zu holzschnittartig ist die Rahmenhandlung.

In seinem Debüt verarbeitet de la Rosa autobiographische Erfahrungen, das Drehbuch hat aber noch einige Schwächen. Die arte/ZDF-Koproduktion ist auf dem mitternächtlichen Sendeplatz für „Das kleine Fernsehspiel“ ganz gut aufgehoben.

Sehr überraschend ist, dass „Ivan & Hadoum“ eine Woche nach der Premiere im Panorama der Berlinale am 13. Februar 2026 den Teddy Award für den besten queeren Spielfilm des Festivals gewann. Da hätte es stärkere Kandidaten gegeben.

Bild: Lluis Tudela

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