I love Zelal

Zum dritten Mal durfte Zelal Yeşilyurt aus der P14-Talentschmiede der Volksbühne im Studio Я eine Arbeit zeigen. Selbstbewusst lautet der Titel „I love Zelal“, dahinter verbirgt sich ein 80minütiger Monolog, den Louis Arturo Romeu Pena, UdK-Absolvent vor seinem ersten Stadttheater-Engagement in Heidelberg, performt.

Es ist ein sehr literarischer, mit Anspielungen auf Bibel und antike Mythologie gespickter Hassliebe-Monolog über den Wahn, in den sich diese „Liebestoll“-Figur hineinsteigert. Zwischen besinnungsloser Hingabe und Abscheu durchläuft der Performer diverse Stadien, bevor er mit Schweiß und Schleim überströmt zugrundegeht.

Der Text ist wesentlich dichter als Yeşilyurts erster, um KI und George Bernhard Shaw kreisender Versuch an derselben Stelle vor zwei Jahren.

„I love Zelal“ hatte als eine der letzten Inszenierungen von Shermin Langhoffs Gorki-Intendanz am 24. Januar 2026 Premiere. 

Bild: Ute Langkafel MAIFOTO

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