River´s Edge

Während im Berlinale-Palast „Isle of Dogs“ bei der Eröffnungsgala glänzte, enttäuschte ein paar Meter weiter der japanische Film „Rivers´s Edge“ von Isao Yukisada zur Eröffnung des Panorama.

Der Regisseur war bereits zum 4. Mal zum Festival eingeladen und erzählt in seinem neuen Film von orientierungslosen Jugendlichen in Tokio 1994. Der Film basiert auf einem gleichnamigen Manga und versteht sich als Kaleidoskop aus mehreren lose verbundenen Einzelgeschichten, hinter denen er allzu hektisch und wahllos hin- und herspringt.

Die Figuren sind so klischeehaft überzeichnet (Bulimikerin und Model, homosexuelles Mobbingopfer, SM-Pärchen), dass der Zuschauer schnell das Interesse an dem Panorama einer verlorenen Generation einbüsst.

Bild: © River’s Edge Film Partners, TAKARAJIMASHA / Kyoko Okazaki 

 

 

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