Avatar 2: Way of Water

13 Jahre nach „Avatar“ und 25 Jahre nach „Titanic“ meldet sich James Cameron, der mittlerweile 68jährige Meister des Mega-Blockbuster-Kinos zurück: Die Fortsetzung des größten Kassenknüllers aller Zeiten wartet wieder mit spektakulären Schauwerten auf. Einhellig schwärmten Kritik und Digitaltechnik-Fachleute, wie elegant die Bilder der Unterwaserwelten fließen, die der kanadische Regisseur und sein Team kreiert haben.

So opulent und maßstabsetzend die technische Gimmicks sind, so platt und unoriginell bleibt das Drehbuch. „Avatar 2: Way of Water“ langweilt über weite Strecken seiner mehr als dreistündigen Laufzeit mit dem x.-ten Aufguss typischer Popcorn-Kino-Heldengeschichten vom binären Kampf Gut gegen Böse, der durch sehr viel Ethno-Kitsch über das edle, indigene „Na´vi“-Volk angereichert wird, die sich dem Kolonialismus und Imperialismus der Menschen entgegenstemmen.

Der typische Arbeitnehmer ist in Camerons Alter bereits im Ruhestand, der Hollywood-Regisseur arbeitet jedoch bereits an mehreren Avatar-Fortsetzungen, die hoffentlich nicht nur auf der visuellen Ebene einfallsreich sein werden.

Bild: 20th Century Studios

 

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