Eine Matrosengeschichte

Die schroffe Naturkulisse der Färöer-Inseln ist in langen Einstellungen eine Hauptdarstellerin im Abenteuerfilm „Eine Matrosengeschichte“ von Kasper ‚Kalle‘ Skovsbøl. Betulich wirkt die erste Hälfte, das Historiendrama erzählt gemächlich vom Alltag der Fischer und Walfänger im Atlantik.

Als der Film fährt aufnimmt, entspinnt sich zum eine zarte Liebesgeschichte zwischen Baldur (Egor Venned, das erfolgreiche Model von den Färöer-Inseln gibt hier sein Kinodebüt) und Helge (Pilou Asbæk, bekannt aus Serien wie „Borgen“ und „Game of Thrones“). Schon in diese Liebesszenen schleichen sich Vorausahnungen ein, wohin sich das bildstarke Finale entwickeln wird.

Wie so viele aktuelle nordische Filme wird auch „Eine Matrosengeschichte“ zum düsteren Folk-Mystery-Horror, basierend auf der heute weithin vergessenen Novelle „Manor“ von Karl Heinrich Ulrichs (1885).

„Eine Matrosengeschichte“ hatte im Juli 2026 beim Fantasia International Film Festival in Montreal Premiere. Neben den Preisen für die beste Regie und für Asbæk als besten Hauptdarsteller belegte er auch noch den zweiten Platz bei der Publikumsabstimmung. In dieser Woche präsentierte ihn Salzgeber beim Queerfilmfestival erstmals in Deutschland.

Bild: SF Studios Production

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert