„Die Übergangsgesellschaft“ fällt am Gorki durch

Die Kritiken waren sich selten so einig wie bei diesem Stück: Lukas Langhoffs Inszenierung von Volker Brauns Die Übergangsgesellschaft ist misslungen.

Im Frühjahr 1988 hat der Vater des Regisseurs, Thomas Langhoff,  einen Nerv getroffen. Heute bietet die Neuinszenierung nur assoziative Schleifen, die um den verstümelten Dramen-Text kreisen, aber viel zu dünnen Stoff für weitere Auseinandersetzungen.

Das Publikum wird durch die miefige Hintertreppe neben dem Raucherraum auf die Bühne geführt, die Schauspieler sitzen im Parkett und brabbeln lustlos vor sich hin. Dieses Anti-Theater hat Irene Bazinger in der FAZ als Betrug am zahlenden Publikum gebrandmarkt.

Die Premiere war am 14. Dezember 2013.

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