4 Blocks

„Echt hardcore, ey“, fassten zwei Besucher von „4 Blocks“ ihre Eindrücke zusammen. Aggresive Dialoge, harte Raps, dröhnende Bässe, düstere Farben, schnelle Schnitte zeichnen ein düsteres Bild aus dem Problem-Bezirk.

TNT Serie wird die sechs Episoden dieser Action-Saga aus Nord-Neukölln immer montags ab 8. Mai senden. Nach einer Präsentation auf der Berlinale wurden die ersten beiden Teile am Dienstag Abend auch im fast voll besetzten Saal des Kino Babylons im Rahmen des „achtung berlin“-Festivals präsentiert.

Dass sich der libanesische Clan-Chef Ali Hamady (gespielt von Kida Khodr Ramadan) gerne „Toni“ nennen lässt, ist eine überdeutliche Anspielung, mit welchem Vorbild sich Marvin Krens Serie messen möchte. An das Niveau der „Sopranos“ reicht „4 Blocks“ aber bei weitem nicht heran. Das Grundproblem ist: statt subtil und facettenreich ist der Serienauftakt nur holzschnittartig und mit klischeehaften Figuren besetzt.

Wichtige Nebenrollen sind mit Frederick Lau (als Vince, ein Kumpel des Clans) und Marc Hosemann (als Polizist) vielversprechend besetzt, aber auch daraus kann die Serie „4 Blocks“ nicht richtig Kapital schlagen.

Credits:  achtung berlin/ Christine Kisorsy
 

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