Kidnapping Stella

Jella Haase und Max von der Groeben gemeinsam auf einem Filmplakat? Das kann doch nur die nächste Fortsetzung der „Fack ju Göthe“-Reihe sein?!

Nein, diesmal sind die beiden jungen Schauspieler*innen in einem ganz anderen Genre unterwegs. Statt einer albernen Schul- und Pubertätskomödie stellten sie beim Filmfest München einen Thriller vor, der mit minimalistischer Kammerspiel-Besetzung aufwartet.

Der Dritte im Bunde ist Clemens Schick als Vic. Er ist der „Bad Guy“ und die treibende Kraft hinter den Entführungsplänen, die er im Knast mit dem zögerlichen Tom (Max von der Groeben) schmiedete. Sie lauern Stella (Jella Haase), der Tochter eines Industriellen auf, und fordern Lösegeld.

Regisseur und Drehbuchautor Thomas Sieben beherrscht die Regeln des Genres. Trotz einiger unwahrscheinlicher Zufälle ist der Spannungsbogen des Plots überzeugend gebaut.

„Kidnapping Stella“ wird – anders als ursprünglich geplant – nicht im Kino laufen, sondern ab 12. Juli auf Netflix angeboten: Solide Thriller-Genre-Kost zum Chillen auf der Couch mit prominenten Gesichtern, die mal gegen ihre üblichen Rollen besetzt sind.

Bilder: © FILMFEST MÜNCHEN 2019

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