Une jeunesse dorée

Die Besetzung ist vielversprechend: Isabelle Huppert (Lucille) und Melvil Poupaud (Hubert) spielen ein Paar, das Rose (Galatéa Bellugi) und Michel (Lukas Ionesco) auf ihr Landsitz einladen und sie verführen will. Im besten Fall könnte daraus ein bissiges Gesellschaftsporträt wie „Gefährliche Liebschaften“ werden.

Eva Ionesco bekam in ihrem zweiten, wie zu lesen war autobiographisch inspirierten Film allerdings ihren Stoff nicht in den Griff. Fast zwei Stunden lang schleppt sich der Film mit uninspirierten Dialogen dahin. Die Schauplätze wechseln zwischen dem Palace, einem Pariser Gegenentwurf zum Studio 54, im Jahr 1979 und dem Landsitz des schillernden Paares.

Nach dem französischen Kinostart im Januar lief „Une jeunesse dorée“ als Deutschland-Premiere beim Filmfest München. Die gestrige Vorstellung war ohnehin nur schlecht besucht, die Reihen lichteten sich noch weiter.

Bilder: Filmfest München 2018

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